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EU-Parlamentspräsident Martin Schulz mit renommierten Karlspreis ausgezeichnet
ESU gratuliert Träger des „Goldenen Karussellpferdes“
Präsident Ritter: „Starker Partner der Schausteller“

Der Präsident des Europäischen Parlaments Martin Schulz hat am 14. Mai in der Europastadt Aachen den renommierten Karlspreis erhalten. ESU Präsident Albert Ritter gratulierte Martin Schulz im Namen der europäischen Schausteller recht herzlich zu dieser hohen Auszeichnung. Grenzüberschreitende Mobilität, freier Handel und kultureller Austausch seien zentrale politische und wirtschaftliche Errungenschaften des europäischen Einigungsprozesses. Die Schausteller lebten diese Werte schon seit Generationen. Es sei gut zu wissen, dabei einen starken Partner wie Martin Schulz an der Seite zu haben.

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Präsident Albert Ritter (rechts) und EU-Parlamentspräsident Martin Schulz bei der Übergabe
des „Goldenen Karussellpferdes“ im März 2013 in Köln. Foto: ESU
 
Albert Ritter erinnerte an Robert Schumann, Simone Veil, Václav Havel, Javier Solana und Papst Johannes Paul II., die alle ihr überzeugter Einsatz für ein friedliches und geeintes Europa vereine. Umso mehr freue es ihn, dass sich nun mit Martin Schulz ein Verfechter der Demokratie und der Parlamentarisierung in der Europäische Union in die Riege der Preisträger des Internationalen Karlspreises zu Aachen einreihen werde. 
EU-Parlamentspräsident Martin Schulz ist den Schaustellern eng verbunden. Als erster Europapolitiker war er im Jahr 2013 mit dem „Goldenen Karussellpferd“ der ArGe NRW ausgezeichnet worden. 

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ESU-Deutschlandempfang 2014 in Essen: Martin Schulz (links) mit Präsident
Albert Ritter (Mitte) und Generalsekretär Steve Severeyns. Foto: ESU
 
Für die Einheit Europas
Der Internationale Karlspreis zu Aachen, der 1950 erstmals vergeben wurde, ist der älteste und bekannteste Preis, mit dem Persönlichkeiten oder Institutionen ausgezeichnet werden, die sich um Europa und die europäische Einigung verdient gemacht haben. Zum Namensgeber für den Preis wurde Karl der Große, der als erster Einiger Europas gilt und der Ende des achten Jahrhunderts Aachen zu seiner Lieblingspfalz wählte. Mit EU-Präsident Martin Schulz ehrt das Direktorium der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen im Jahr 2015 „einen herausragenden Vordenker des Vereinten Europas, der sich um die Stärkung des Parlaments, des Parlamentarismus und der demokratischen Legitimation in der EU bedeutende und nachhaltige Verdienste erworben hat.“ Präsident Schulz habe, so das Preiskomitee, der europäischen Idee einen wichtigen Impuls verliehen. Diese Idee gelte es auch für die Zukunft zu stärken 

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Fahnenwimpel von Parlamentspräsident Martin Schulz zum
60. Bestehen der Europäischen Schausteller Union im Jahr
2014.                                                                Foto: ESU
Zur Person: Martin Schulz
Martin Schulz wurde am 20. Dezember 1955 in Hehlrath geboren, einer deutschen Kleinstadt nahe der deutsch-holländisch-belgischen Grenze. Nach dem Abitur entschloss er sich, seine Leidenschaft für Bücher zum Beruf zu machen und absolvierte eine Lehre als Buchhändler. Nach einigen Jahren im Verlagswesen gründete er 1982 seinen eigenen Buchladen in Würselen und leitete ihn zwölf Jahre lang. Mit 19 Jahren trat er der SPD bei und arbeitete zunächst bei den Jusos mit. Mit 31 Jahren wurde er schließlich zum Bürgermeister seiner Heimatstadt Würselen gewählt, er war damals der jüngste Bürgermeister in Nordrhein-Westfalen. Elf Jahre arbeitete er als Bürgermeister der Stadt.Seit 1994 ist Martin Schulz Mitglied des EU-Parlaments und arbeitete in diversen Ausschüssen, etwa dem Menschenrechtsausschuss, dem Innen- und dem Justizausschuss. Im Januar 2012 wurde er zum Präsidenten des Europäischen Parlaments gewählt und im Juli 2014 in diesem Amt bestätigt.