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Europa wird 60: Die ESU gratuliert

Der 25. März 1957 ist ein wichtiges Datum in der europäischen Geschichte. An diesem Tag unterzeichneten Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, Luxemburg und die Niederlande die Römischen Verträge. Damit legten sie den Grundstein für die Europäische Union (EU), der heute 28 Staaten angehören. Bereits drei Jahre vorher schlossen sich im Jahr 1954 in Amsterdam Europas Schaustellerverbände zur Europäischen Schausteller-Union zusammen. Die EU und die ESU sind zwei Erfolgsmodelle.
Europa feiert in diesem Jahr den 60. Geburtstag. Die ESU gratuliert dem Staatenbund zu diesem bedeutenden Jubiläum.

Vor sechzig Jahren wurde in Rom der Grundstein für das Europa in seiner heutigen Form gelegt – Auftakt zur längsten Friedensperiode in der europäischen Geschichte. Mit den Römischen Verträgen wurde ein gemeinsamer Markt geschaffen. Ursprünglich ging es noch um rein wirtschaftliche Vorteile für die Staaten. Durch den Wegfall der Zölle unter den Mitgliedern konnten die Länder günstig Waren kaufen und ihre selbst produzierten anderswo verkaufen. Ihre Wirtschaft wuchs und immer mehr europäische Länder schlossen sich der Staatengemeinschaft an. Heute geht es aber längst nicht nur um den Ausbau des europäischen Marktes.
Zu den Aufgaben der Europäischen Union gehören die Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten in der Außen- und Sicherheitspolitik sowie Kultur-, Umwelt- und Bildungspolitik und eine gemeinsame Währungspolitik. Für alle EU-Länder einheitliche Gesetze durchzubringen, ist nicht einfach. Denn in vielen Punkten gehen die Interessen der Mitglieder auseinander. 
Doch konkrete Beispiele zeigen, was Europa ausmacht und warum die EU so wertvoll und unverzichtbar für alle ist. Man kann reisen, wohin man will, lernen und arbeiten, wo man will, grenzenlosen Handel treiben und vor allem: Die EU ist ein Garant für Frieden und Freiheit. 2012 wurde sie als bisher einziger Kontinent der Welt für ihren Einsatz mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
Die Schausteller haben schon früh erkannt, dass durch die Schaffung einer Europäischen Gemeinschaft den Bürgern Europas Frieden, höherer Lebensstandard und mehr Einfluss gebracht werden. Sie wissen aber auch, dass nur durch Gemeinsamkeit dem industriellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel begegnet werden kann. Für diese Aufgabe setzt sich die Europäische Schausteller-Union mit Tatkraft und Entschlossenheit ein. 

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Die europäische Hauptstadt Brüssel ist häufig Gastgeber der europäischen Schausteller.
Unser Foto zeigt die Teilnehmer des ESU-Kongresses 2012 vor dem Europaparlament.
 

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Die Flagge der Europäischen Schausteller-Union ist nicht nur ein Symbol für die ESU,
sie steht auch für die Einigkeit der Schausteller in Europa.
 
Der 25. März 1957 – ein Tag, der Europa verändert hat. Wir blicken mit Stolz zurück und voller Hoffnung in die Zukunft. In 60 Jahren ist eine Gemeinschaft gewachsen, die Wert auf friedliche Zusammenarbeit, Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit und Solidarität zwischen den europäischen Nationen und Völkern legt.
Die Europäische Union ist die einzige sinnvolle Zukunft, die die Nationalstaaten Europas im 21. Jahrhundert haben. Zu ihr gibt es keine Alternative. Nun ist es an uns, die Zukunft Europas weiter zu gestalten. 

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