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Gleiches Recht für alle!

ESU fordert einheitliche Regelung beim Verkehrsrecht

Präsidium berät aktuelle Themen in Köln

Am 14. April traf sich in Köln das ESU-Präsidium mit Präsident Albert Ritter, den Vizepräsidenten Nicole Vermolen und Charles Senn, Generalsekretär Steve Severeyns sowie ESU-Botschafter Jany de Vries zu einer turnusmäßigen Sitzung. Bei dem Treffen standen die Planung und Organisation von Veranstaltungen sowie die Vorbereitung politischer Gespräche 2015 im Vordergrund.
Zu Beginn der Beratungen im Kölner Mondial Hotel am Dom ging es um die Vorbereitung des 39. ESU-Kongresses, der Anfang 2016 in der portugiesischen Hafenstadt Porto stattfinden soll. Der ESU-Kongress ist die bedeutendste Veranstaltung der Berufsspitzenorganisation. Alle zwei Jahre treffen sich die europäischen Schausteller zu Gesprächen und Diskussionen. Einen Schwerpunkt des internationalen Schaustellertreffens bilden die satzungsmäßigen Neuwahlen. Neben dem Gesamtpräsidium werden auch die Generalsekretäre, Kassenrevisoren, Fachberater und Fahnenträger neu bestimmt.  
Gastgeberland des traditionellen Sommer-Meetings der ESU ist im Juli 2015 Schottland. Weiterhin ist in diesem Jahr u.a. ein ESU-Treffen auf der internationalen Fachmesse EAS (7./8. Oktober 2015) im schwedischen Göteborg geplant. 

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Die portugiesische Hafenstadt Porto soll Anfang 2016 Gastgeber für den 39. ESU-Kongress sein.
Foto: Dieter Schütz_pixelio.de
 

Befreiung von Tachografen gilt auch grenzüberschreitend
Auf der Sitzung im Mondial Hotel beschloss das Präsidium, ein Gespräch mit dem belgischen Verkehrsministerium zu führen. Die ESU will die belgischen Behörden daran erinnern, dass die Tachografen- und Mautbefreiung für Schaustellerfahrzeuge auch grenzüberschreitend gilt. Belgien ist für Schaustellerkollegen zum Beispiel aus Tschechien, Österreich, Deutschland oder den Niederlanden ein wichtiges Transitland auf der Fahrt zu Volksfesten in Frankreich oder England. In der Vergangenheit ist es vermehrt zu Problemen gekommen, weil belgische Verkehrskontrolleure Schaustellern aus den Niederlanden und Deutschland die Tachografenbefreiung auf belgischen Straßen aberkannt hatten. Die Begründung der Behörden, dass die Befreiung von der Führung eines Tachografen in Belgien nur für belgische oder in Belgien registrierte Schaustellerfahrzeuge gelte, ist für die ESU nicht akzeptabel. Das ESU-Präsidium stellte klar, das gleiches Recht für alle gelten müsse. Wenn zum Beispiel ein deutscher oder belgischer Schausteller in seinem Land von der Führung eines Tachografen befreit sei, dann müsse diese Befreiung auch grenzüberschreitend gelten.

Weitere Diskussionspunkte waren auf der Präsidiumssitzung in Köln die aktuellen Probleme beim Erhalt von traditionellen Volksfestplätzen und die einheitliche Umsetzung der Europanorm 13814 für Fahrgeschäfte. 

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In direkter Nachbarschaft zum Kölner Dom traf sich das ESU-Präsidium, um aktuelle Themen zu besprechen.
Foto: Christoph Konitzer_pixelio.de